Vorsicht, blinde Passagiere! – Jetzt auf die Gewässer-Saison vorbereiten
Mit den wärmeren Frühlingstemperaturen beginnt bald wieder die Zeit für Stand-up-Paddling, Fischen, Tauchen und Bootstouren. Doch mit dem Start in die neue Saison steigt auch das Risiko, unbemerkt gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten – sogenannte Neobiota – von einem Gewässer ins nächste zu verschleppen. Diese unsichtbaren Mitreisenden können erhebliche Schäden in unseren Seen und Flüssen verursachen.
Warum sind "blinde Passagiere" ein Problem?
Viele invasive Arten gelangen über Boote, Wassersportgeräte oder Fischereiausrüstung in neue Gewässer. Oft sind sie mit blossem Auge kaum zu erkennen – etwa Muschellarven oder winzige Kleintiere, die in Wasserrückständen haften. Einmal eingeschleppt, lassen sich diese Arten kaum mehr entfernen.
Neue Melde- und Reinigungspflicht ab 1. April 2025
Für immatrikulierte Schiffe gilt im Kanton Zürich ab 2025 eine verbindliche Melde- und ReinigungspflichtExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet. bei jedem Gewässerwechsel. Damit soll die Verschleppung invasiver Arten weiter reduziert werden.
Weitere Informationen finden Sie hierExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..
Ob Freizeitkapitän, Fischerin oder SUP-Fan – jede und jeder kann einen Beitrag leisten. Mit wenigen Handgriffen verhindern wir, dass blinde Passagiere unsere Gewässerökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen.
Zugehörige Objekte
| Name | Download | ||
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| AWEL_Plakat_BlindePassagiere (PDF, 229 kB) | Download | 0 | AWEL_Plakat_BlindePassagiere |